Die klassischen Security-Konzepte können aktuelle Bedrohungen nicht mehr abwehren. Das Bewusstsein für aktuelle Cybergefahren ist in den Chefetagen und den IT-Abteilungen angekommen. Als große Sicherheitsrisiken sehen die Befragten Phishing, betrügerische Mails und vor allem das Fehlverhalten der Anwender.

Flächendeckend kommen Virenscanner, Spam- und Phishing-Schutz sowie Firewalls zum Einsatz. Diese sind allerdings nur die Basistools. Verschlüsselungen, Mehrfaktor-Authentifizierung oder die Kontrolle von Schnittstellen und Anwendungen kommen bei weit weniger Unternehmen zum Einsatz.

Die Durchdringungsrate in kleinen Unternehmen ist ziemlich gering. Die Security Soft- und Hardware Produkte werden immer komplexer und teurer und daher meist nur in größeren Unternehmen eingesetzt, die genung Kapital zum Betrieb dieser Lösungen haben. Keine Security Lösung ist 100 Prozent sicher, da es jeden Tag über 100.000 neue Bedrohungen gibt. Da kann man sich ausrechnen, wie viele neue Bedrohungen erst recht auf den B2B Markt täglich einschlagen.

Die Unternehmen denken aber um, da Einerseits, weil durch die zahlreichen Sicherheitsvorfälle die in den Medien bekannt werden, die Angst zunimmt. Andrerseits, weil durch verschiedene Budgetverschiebungen mehr Geld für die Sicherheitsbelange frei werden. In den USA wird die Security Aufgabe der Geschäftsleitung zugeteilt. In Deutschland ist dies leider noch nicht der Fall und noch verpönt...